DIE NEUESTEN ENTWICKLUNGEN - Eurovision Song Contest 2026: Unter anderem Israel und der Favorit Finnland qualifizieren sich für das Final

Die neuesten Entwicklungen
Nachdem JJ aus Österreich den ESC 2025 in Basel gewonnen hat, findet der bunte Gesangswettbewerb dieses Jahr in Wien statt. Schon im Vorfeld ist die Veranstaltung politisch. Die wichtigsten Fragen und Antworten zum Grossanlass.
NZZ-RedaktionAktualisiert

- Mit einem umstrittenen Würge-Lied und einer 90er-Jahre-Ballade sind die Beiträge für das Finale des Eurovision Song Contest in Wien am Samstag nun komplett. Die Rumänin Alexandra Capitanescu qualifizierte sich im zweiten Halbfinale am Donnerstagabend (14. 5.) mit «Choke Me» („Würge mich“) ebenso wie die Australierin Delta Goodrem mit ihrer Powerballade «Eclipse». Beide zählen zum Kreis der Favoriten in der 70. Ausgabe des ESC. Auch der Däne Søren Torpegaard Lund erhielt mit seiner eingängigen Nummer «Før Vi Går Hjem» ausreichend Jury- und Publikumsstimmen für das Finale. Ebenso qualifizierten sich die Künstlerinnen und Künstler aus Bulgarien, der Ukraine, Norwegen, Malta, Zypern, Albanien und Tschechien.
- Für das Final des Eurovision Song Contests (ESC) haben sich unter anderem Israel, Schweden und die Favoriten Finnland und Griechenland qualifiziert. Die Künstlerinnen und Künstler aus diesen Ländern überzeugten Jury und Publikum im ersten Halbfinal in Wien am Dienstag (12. 5.). Ausgeschieden sind dagegen Portugal, Georgien, Montenegro, Estland und San Marino. Im ersten Halbfinal traten Talente aus 15 Ländern gegeneinander an. Das zweite Semifinal findet am Donnerstag statt.
- Die Polizei rechnet besonders am Finaltag des Eurovision Song Contests (ESC) in Wien mit Stör- und Blockadeaktionen. Für den 16. Mai sei bisher eine Demonstration mit rund 3000 erwarteten Teilnehmern aus dem sogenannten pro-palästinensischen Umfeld angemeldet worden, sagte die Einsatzleiterin der Landespolizeidirektion Wien, Xenia Zauner, am Dienstag (5. 5.). Auch aus dem Ausland würden wohl Demonstranten anreisen. Die Polizei habe umfangreiche Vorkehrungen getroffen, um die Sicherheit von ESC-Besuchern und ESC-Delegationen zu gewährleisten, so die Behörden.
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Die gebürtige Thunerin Veronica Fusaro wird die Schweiz in Wien vertreten. Und zwar mit dem Beitrag «Alice», wie am 11. März offiziell bekanntwurde. Die 28-jährige Fusaro ist bekannt für ihren Alternative-Pop.
Wann und wo findet der ESC 2026 statt?Der 70. Eurovision Song Contest findet vom 12. bis zum 16. Mai 2026 in der österreichischen Hauptstadt Wien statt. Austragungsort ist die Wiener Stadthalle, die als bedeutendste Veranstaltungsarena Österreichs gilt.
Bereits 2015 wurde das 60-Jahre-Jubiläum des Eurovision Song Contest in der Wiener Stadthalle durchgeführt, nachdem Conchita Wurst den ESC 2014 in Kopenhagen für Österreich gewonnen hatte. Beim letzten ESC in Wien im Jahr 2015 gewann der Schwede Mans Zelmerlöw mit dem Lied «Heroes».
In welchem Halbfinal singt die Schweiz?Insgesamt gibt es dieses Jahr 25 Plätze im Final. 20 davon werden in den beiden Halbfinals vergeben. Der Gastgeber Österreich hat einen Finalplatz auf sicher. Normalerweise sind auch die fünf grössten Geldgeber, die sogenannten «Big Five», bereits für den Final gesetzt: Deutschland, Frankreich, Grossbritannien, Spanien und Italien. Dieses Jahr wird Spanien jedoch nicht am Wettbewerb teilnehmen. Obwohl diese Acts im Final feststehen, werden auch sie in den beiden Halbfinals die Möglichkeit bekommen, ihren Beitrag zu zeigen.
Die restlichen 20 Plätze für den Final werden in zwei Halbfinals vergeben. Seit dem 12. Januar stehen die jeweils 15 Teilnehmer der beiden Shows fest, in denen sich jeweils zehn Nationen für den Final am 16. Mai qualifizieren. Die Schweiz wird im zweiten Halbfinal auftreten.
Am 1. Halbfinal am 12. Mai qualifizierten sich Kroatien, Schweden, Finnland, Moldau, Griechenland, Polen, Belgien, Litauen, Serbien und Israel für den Final. Portugal, Georgien, Montenegro, Estland und San Marino sind ausgeschieden.
Am 2. Halbfinal am 14. Mai qualifizierten sich Rumänien, Australien, Dänemark, Bulgarien, Ukraine, Norwegen, Malta, Zypern, Albanien und Tschechien.
Wie funktioniert das Voting?Jedes Land kann pro Teilnehmer maximal 24 Punkte vergeben beziehungsweise bekommen: 12 Punkte von einer professionellen Jury und 12 Punkte vom Publikum. Zuschauerinnen und Zuschauer dürfen nicht für den eigenen Beitrag stimmen. Das Land mit der höchsten Gesamtpunktzahl gewinnt. Bei Punktegleichstand entscheidet das Publikumsvoting über die bessere Platzierung.
Im November hat die EBU angekündigt, dass das Abstimmungsverfahren angepasst werde, um das Vertrauen und die Transparenz zu stärken:
- Die maximale Anzahl Stimmen, die man pro Zahlungsmethode abgeben kann, wird von 20 auf 10 reduziert. Das gilt für Telefon-, SMS- und App-Voting.
- In den Halbfinals hat zwischen 2023 und 2025 das Publikum entschieden, welche Länder in den Final vorrücken. Ab 2026 ändert sich das: Zum ersten Mal seit 2022 wird es wie im grossen Final eine ungefähre 50/50-Gewichtung zwischen professioneller Jury- und Publikumsstimmen geben.
- Die nationalen Jurys werden erweitert: Jedes Land stellt künftig sieben Jurymitglieder anstatt wie bisher fünf. Mindestens zwei Juroren müssen zwischen 18 und 25 Jahre alt sein. Die Jurys setzen sich aus Musikjournalisten, Musiklehrern, Kreativschaffenden und weiteren Fachpersonen der Musikbranche zusammen.
Die Zuschauer können telefonisch, per SMS oder per offizielle ESC-App ihre Stimme abgeben. Seit 2023 können sich zudem Menschen aus Ländern, die nicht am ESC teilnehmen, per App oder über die ESC-Website an allen Votings beteiligen. Diese Stimmen werden in der Kategorie «Rest der Welt» zusammengefasst.
Gibt es noch Tickets für die Live-Shows?Derzeit sind keine Tickets für den Eurovision Song Contest 2026 in Wien auf dem Markt. Bei der ersten Verkaufswelle Mitte Januar waren die fast 90 000 Tickets für insgesamt neun Shows in Rekordzeit vergriffen, wie die Europäische Rundfunkunion mitteilte. Der Final vom 16. Mai war innerhalb von vierzehn Minuten ausverkauft. Der Andrang war so gross, dass die Server von Oeticket, dem offiziellen Ticketverkäufer für den Eurovision Song Contest 2026, zeitweise an ihre Grenzen kamen.
Was hat es mit dem ESC-Boykott einiger Länder auf sich?Die Teilnahme Israels am Eurovision Song Contest sorgt seit dem Krieg im Gazastreifen für massive Kritik. Gegner werfen der Europäischen Rundfunkunion (EBU) einen politischen Doppelstandard vor, indem sie Russland, das einen Angriffskrieg gegen die Ukraine führt, mit Israel gleichsetzen, das am 7. Oktober 2023 von der Terrororganisation Hamas überfallen wurde. Denn nach dem Angriff auf die Ukraine schloss die EBU Russland 2022 aus, Israel hingegen darf trotz der dramatischen humanitären Lage in Gaza antreten.
Künstler, Fan-Initiativen und einzelne Rundfunkanstalten fordern deshalb offen einen Ausschluss Israels vom Wettbewerb oder rufen zum Boykott auf. Auch Nemo positionierte sich gegen eine Teilnahme Israels und schickte am 11. Dezember 2025 die ESC-Trophäe an die EBU zurück.
Seit bekannt ist, dass Israel am Eurovision Song Contest 2026 in Wien teilnehmen wird, haben mehrere Länder verkündet, dass sie in diesem Jahr nicht am Wettbewerb teilnehmen werden: Spanien, Irland, die Niederlande, Slowenien, Island. Die EBU hält dennoch an ihrer Linie fest und erklärt, der ESC sei ein Wettbewerb zwischen Rundfunkanstalten und kein politisches Forum.
Wer sind die diesjährigen Acts?Auch wenn am Eurovision Song Contest Nationen gegeneinander antreten, schicken nicht Regierungen ihre Teilnehmenden an den ESC, sondern die öffentlichrechtlichen Rundfunkorganisationen der Länder. In der Schweiz ist das die Schweizerische Radio- und Fernsehgesellschaft SRG SSR . Bedingung für eine Teilnahme ist, dass die Rundfunkorganisation Vollmitglied bei der Europäischen Rundfunkunion (EBU) ist. Neben den europäischen Ländern ist seit 2015 auch Australien am ESC vertreten, als Gast auf Einladung der EBU.
Albanien
Für Albanien wird der 22-jährige Alis mit dem Song «Nân» antreten. Die dramatische Ballade wurde von ihm selber komponiert. Albanien wird im zweiten Halbfinale am Donnerstag antreten.
Armenien
Für Armenien wird Simon mit dem Song «Paloma Rumba» antreten. Der Titel ist ein Mix aus Rock-, Rap- und Electro-Elementen. Armenien wird im zweiten Halbfinale am Donnerstag antreten.
Aserbaidschan
Aserbaidschan wird von der Sängerin Jiva mit dem Song «Just Go» vertreten. Die Künstlerin hat in der dritten Staffel von «The Voice of Azerbaijan» den dritten Platz geholt. Sie ist bereits am Montreux Jazz Festival aufgetreten. Aserbaidschan wird im zweiten Halbfinale am Donnerstag antreten.
Australien
Australien wird von der Sängerin Delta Goodrem mit dem Song «Eclipse» vertreten. Delta Goodrem ist in ihrer Heimat seit Jahren eine erfolgreiche Künstlerin. Australien wird im zweiten Halbfinale am Donnerstag antreten.
Belgien
Belgien wird von der Sängerin Essyla mit dem Song «Dancing on the Ice» vertreten. Der Elektropop-Song wurde von der Sängerin selbst komponiert. Sie qualifizierte sich am Dienstag für das Finale.
Bulgarien
Bulgarien wird von der Künstlerin Dara mit dem Song «Bangaranga» vertreten. Bulgarien wird im zweiten Halbfinale am Donnerstag antreten.
Dänemark
Für Dänemark wird der Musical-Darsteller Sören Torpegaard Lund mit dem Song «För vi gar hjem» (auf Deutsch: «Bevor wir nach Hause gehen») antreten. Darin besingt er eine rauschende Partynacht. Dänemark wird im zweiten Halbfinale am Donnerstag antreten.
Deutschland
Deutschland wird von der ehemaligen «DSDS»-Kandidatin Sarah Engels mit dem Song «Fire» vertreten. Sarah Engels ist nicht nur Sängerin und Schauspielerin, sondern hat sich auf Instagram auch als reichweitenstarke Influencerin etabliert. Als Teil der «Big Five» ist Deutschland automatisch für das Finale gesetzt.
Estland
Für Estland trat die Band Vanilla Ninja an, die 2005 bereits die Schweiz vertreten und den achten Platz geholt hat. Damals war die Band noch als Quartett unterwegs, 2026 geht sie als Trio an den Start. Der Song der Estinnen heisst «Too Epic to Be True». Estland schied im ersten Halbfinale aus.
Finnland
Finnland wird von dem Duo Linda Lampenius × Pete Parkkonen mit «Liekinheitin» (auf Deutsch: «Flammenwerfer») vertreten. Der Beitrag ist eine energiegeladene Kombination aus Violine und Pop-Soul-Gesang. Das Duo qualifizierte sich am Dienstag fürs Finale.
Frankreich
Frankreich wird von der Sängerin Monroe mit dem Song «Regarde!» vertreten. Die Künstlerin setzt auf den französischen Chanson-Stil und kombiniert ihn mit Opernelementen. In den vergangenen zwei Jahren haben Lieder mit opernhaften Einflüssen das Rennen gemacht. Als Teil der «Big Five» ist Frankreich automatisch für das Finale gesetzt.
Georgien
Georgien wurde von dem Trio Bzikebi mit dem Song «On Replay» vertreten. Die Gruppe hat 2008 den Junior Eurovision Song Contest gewonnen. Dieses Jahr schied sie jedoch im ersten Halbfinale aus.
Griechenland
Griechenland wird vom Sänger Akylas mit dem Song «Ferto» (auf Deutsch: «Bring es») vertreten. Er qualifizierte sich am Dienstag für das Finale.
Grossbritannien
Grossbritannien wird von Look Mum No Computer vertreten. Sein Song heisst «Eins, zwei, drei». Er singt darin unter anderm darüber, dass es ihn langweile, nur auf Englisch zu zählen, weshalb er auf Deutsch auf drei zählt. Als Teil der «Big Five» ist Grossbritannien automatisch für das Finale gesetzt.
Israel
Israel wird vom Sänger Noam Bettan mit der Ballade «Michelle» vertreten. Bettan singt auf Hebräisch, Französisch und Englisch. Mit diesem Sprachenmix erreichte bereits seine Vorgängerin Yuval Raphael im Jahr 2025 den zweiten Platz. Israel qualifizierte sich am Dienstag für das Finale.
Italien
Italien wird vom Singer-Songwriter Sal Da Vinci mit dem Song «Per sempre sì» vertreten. Das Lied ist eine klassische italienische Ballade. Als Teil der «Big Five» ist Italien automatisch für das Finale gesetzt.
Kroatien
Kroatien wird von der Frauen-Band Lelek mit dem Beitrag «Andromeda» vertreten. Das Lied ist ein Ethno-Pop-Stück. Inhaltlich erzählt es von Generationen von Frauen, die Leid erfahren, Stärke zeigen und gegen Unterdrückung kämpfen. Es qualifizierte sich am Dienstag für das Finale.
Lettland
Lettland wird von der Sängerin Atvara vertreten, die bereits ein Tiktok-Star ist. Ihr Song heisst «Ena» (auf Deutsch: «Schatten»). Lettland wird im zweiten Halbfinale am Donnerstag antreten.
Litauen
Litauen wird von dem Künstler Lion Ceccah mit dem Song «Sólo quiero más» (auf Deutsch: «Ich will einfach mehr») vertreten. Litauen qualifizierte sich am Dienstag für das Finale.
Luxemburg
Luxemburg wird von der Künstlerin Eva Marija mit dem Indie-Pop-Song «Mother Nature» vertreten. Luxemburg wird im zweiten Halbfinale am Donnerstag antreten.
Malta
Malta wird vom Künstler Aidan mit dem Song «Bella» vertreten. Das Lied ist eine von den 1950er Jahren inspirierte Pop-Ballade und wird auf Maltesisch, Italienisch und Englisch gesungen. Malta wird im zweiten Halbfinale am Donnerstag antreten.
Moldau
Moldau wird von Satoshi mit dem Uptempo-Song «Viva, Moldova!» vertreten. Am Dienstag qualifizierte sich Moldau für das Finale.
Montenegro
Für Montenegro trat Tamara Zivkovic mit dem Lied «Nova Zora» antreten. Es gelang ihr jedoch nicht, sich fürs Finale zu qualifizieren.
Norwegen
Norwegen wird vom Sänger Jonas Lovv mit dem Song «Ya Ya Ya» vertreten. Norwegen wird im zweiten Halbfinale am Donnerstag antreten.
Österreich
Das Gastgeberland Österreich wird von dem Sänger Cosmó mit dem Elektropop-Song «Tanzschein» vertreten. Österreich tritt im zweiten Halbfinale am Donnerstag an, ist als Gastgeber aber im Final gesetzt.
Polen
Polen wird von der Sängerin Alicja mit der kraftvollen R&B/Soul-Ballade «Pray» vertreten. Polen qualifizierte sich am Dienstag für das Finale.
Portugal
Portugal wird vom Quintett Bandidos do Cante mit dem Song «Rosa» vertreten. Die Band verbindet den traditionellen Gesangsstil «Cante Alentejano» mit zeitgenössischen Pop-Elementen. Fürs Finale reichte es dieses Jahr nicht.
Rumänien
Rumänien wird von der Sängerin Alexandra Capitanescu mit dem Song «Choke Me» vertreten. Rumänien wird im zweiten Halbfinale am Donnerstag antreten.
San Marino
San Marino wird von Senhit mit dem Song «Superstar» vertreten. Die Sängerin ist eine ESC-Veteranin, die bereits 2011 und 2021 für den Kleinstaat antrat. San Marino schied im ersten Halbfinale aus.
Schweden
Der schwedische Beitrag wird beim Melodifestivalen gewählt, das unter ESC-Fans als Mini-ESC gilt. Gewonnen hat den Wettbewerb in diesem Jahr Felicia, die mit dem Song «My System» zum ESC reisen wird. Die Sängerin trat bis 2025 stets mit Sturmhaube auf. Am Dienstag qualifizierte sich der Act für das Finale.
Serbien
Serbien wird von der Gruppe Lavina mit dem Song «Kraj Mene» (auf Deutsch: «Neben mir») vertreten. Schweden qualifizierte sich am Dienstag für das Finale.
Tschechien
Tschechien wird von dem Sänger Daniel Zizka mit dem Song «Crossroads» vertreten. Tschechien wird im zweiten Halbfinale am Donnerstag antreten.
Die Ukraine
Die Ukraine wird von der Sängerin Leleka mit dem Song «Ridnym» vertreten. In dem von Bandura-Klängen geprägten Folk-Pop-/Jazz-Stück geht es um Heimat, Wurzeln und die Sehnsucht nach Rückkehr. Die Ukraine wird im zweiten Halbfinale am Donnerstag antreten.
Zypern
Für Zypern wird die Sängerin Antigoni mit dem Song «Jalla» antreten. Zypern wird im zweiten Halbfinale am Donnerstag antreten.
Wer moderiert den Anlass?Victoria Swarovski und Michael Ostrowski werden den ESC in Wien moderieren. Das teilte ORF Ende Januar mit. Die Fernsehmoderatorin Swarovski ist in Deutschland unter anderem für ihre Moderation der RTL-Tanz-Show «Let’s Dance» bekannt. Michael Ostrowski ist Schauspieler.

Zum zehnten Mal stammt das Design der Bühne aus dem Studio des deutschen Designers und Fernsehproduzenten Florian Wieder. Er hat 2011 in Düsseldorf zum ersten Mal eine ESC-Bühne gestaltet und auch die Bühne für den Eurovision Song Contest 2025 in Basel entworfen.
Das Konzept des Bühnendesigns für den Eurovision Song Contest 2026 in Wien wurde bereits veröffentlicht. In Form und Farben ist es an den Jugendstil angelehnt: Weiche, geschwungene Linien und zahlreiche goldfarbene Elemente prägen das Erscheinungsbild.
Animationen zeigen, wie die zentrale Hauptbühne aussehen soll. Sie besteht aus einer grossen LED-Leinwand, die sich von der Decke bis zum Boden erstreckt und dort um neunzig Grad gefaltet wird. Dadurch dient die Leinwand sowohl als Hintergrund wie auch als Boden für die Darbietungen. Von da aus windet sich eine halbkreisförmige B-Bühne um die Hauptbühne. Zwischen Haupt- und B-Bühne befindet sich der sogenannte Golden Circle, ein Zuschauerbereich. Über der gesamten Konstruktion sind Scheinwerfer angeordnet, die in konzentrischen Kreisen abstrahlen.
Der Green Room ist über einen Walkway direkt mit der Bühne verbunden, so dass der Gewinner oder die Gewinnerin am Ende der Show durch das Publikum zurück auf die Bühne gehen kann.
Erstmalig wird an einem ESC ein Arri-Kamera-System zum Einsatz kommen, das eine Hollywood-ähnliche Inszenierung ermöglichen soll.
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